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12. November 2004 | Allgemeines

Clement: Junge Leute haben Anspruch auf eine Chance in den Unternehmen

BDZV-Präsident Heinen kürt Bundessieger beim Wettbewerb zum „Super-Ausbildungs-Team“

„Da sieht man die Vorzüge der dualen Ausbildung“, würdigte BDZV-Präsident Helmut Heinen am 3. November 2004 im Eichensaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) ein Team Auszubildender aus Dresden, das mit seinem Projekt gezielter Wohnraumbeschaffung für Studenten sächsischer Landessieger im Wettbewerb „Wir suchen das Super-Ausbildungsteam“ geworden war.

„Anhand ihrer Arbeit können die jungen Leute in Deutschland überprüfen, was im wirklichen Leben funktioniert“, sagte Heinen weiter. Die berufliche Ausbildung hier zu Lande ermögliche den Jugendlichen große Praxisnähe. Dies hätten auch die Zeitungen, die den Wettbewerb des BMWA durch die Ausschreibung und eine teilweise ausführliche Berichterstattung in den Verbreitungsgebieten unterstützen, immer wieder deutlich hervorgehoben.

 

Die Preisverleihung in Berlin war der Höhepunkt eines Wettbewerbs um vorbildliche Ausbildungsmaßnahmen, der erstmals auf Einladung des BMWA veranstaltet wurde und der von mehr als 50 Zeitungen im April und Mai 2004 begleitet wurde. Ziel der Initiative war es unter anderem, das Interesse der Öffentlichkeit auf das Thema Berufsausbildung zu lenken, das duale Ausbildungssystem als ein „deutsches Erfolgsmodell“ zu profilieren und Ausbildungsberufe sowie erfolgreiche Ausbildungskonzepte zu präsentieren.

 

Als Bundessieger wählte die Jury in Berlin unter den im Vorfeld gekürten Landessiegern das Unternehmen Zapf GmbH aus Bayern mit seinem Projekt „Übungsfirma Zapf Young“ aus. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement beglückwünschte alle Siegerteams. „Wir wollen der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland den Nachwuchs wegnehmen“, sagte er. Ziel seines Ministeriums sei es, eine Bewegung für Ausbildung und Arbeitsplätze zu organisieren und die Gesellschaft zu einem größeren Engagement für den Nachwuchs zu bewegen. Die Wettbewerbsbeiträge hätten gezeigt, dass es viele junge Leute gebe, die Spaß daran haben, „etwas mehr zu tun, als es ihre Pflicht ist“. Die als Landes- und Bundessieger ausgezeichneten Preisträger ermunterte der Bundeswirtschaftsminister, nie zu resignieren. Sie hätten Recht auf Selbstbewusstsein und Anspruch auf eine Chance in den Unternehmen. Und dies gelte ebenso für ihre Altersgenossen in ganz Deutschland.

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