Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

07. November 2008 | Ausland

„Christian Science Monitor“ werktags nur online

Die US-amerikanische Zeitung „Christian Science Monitor” (CSM) wird künftig als erstes großes amerikanisches Blatt werktags nicht mehr gedruckt, sondern nur noch online zu lesen sein. Dieser Schritt werde es der über 100 Jahre alten überregionalen Zeitung mit Sitz in Boston ermög­lichen, „die Rolle des ‚Monitors‘ in seinem zweiten Jahrhundert zu sichern und auszubauen“, betonte Chefredakteurin Mary Trammell am 29. Oktober 2008. Die Kosteneinsparungen garantierten auch, dass die acht Auslandskorrespondenten gehalten werden könnten. Die Auflage des angesehenen Blattes war den Angaben zufolge seit 1970 von 200.000 auf derzeit etwa 52.000 Exemplare ge­sunken. Im vergangenen Jahr habe die Zeitung 19 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) Verluste gemacht. Ab April 2009 wird die Zeitung demnach wochentags nur noch im Internet erscheinen; zugleich kommt neu eine gedruckte Sonntags­ausgabe auf den Markt. Die von der evangeli­schen Kirche „First Church of Crist, Scientist“ mittfinanzierte, politisch aber unabhängige Zei­tung hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter sieben Pulitzer-Preise. Derzeit wird die Web-Seite der Zeitungen nach CSM-Angaben etwa drei Millionen Mal im Monat angewählt; die Zeitung hofft, diese Zahl in den kommenden Jah­ren auf 20 bis 30 Millionen steigern zu können.

zurück