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08. Februar 2006 | Ausland

Chinesischer Journalist verurteilt

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) in Paris haben bei der chinesischen Regierung gegen die Inhaftierung des Journalisten Li Changqing pro­testiert, der den Ausbruch von Denguefieber öf­fentlich gemacht hatte, noch bevor die Autoritäten offiziell reagiert hatten. Denguefieber ist eine häufige Ursache für Krankenhausaufenthalte und Tod bei Kindern. Die Inhaftierung Lis sei beson­ders abscheulich, da dessen Veröffentlichung ganz eindeutig im Interesse der Bevölkerung war, kritisierten WAN und WEF in einem Schreiben an Informationsminister Wang Xudong. Wie der Weltverband berichtet, wurde Li Changqing, Journalist für die Tageszeitung „Fuzhou“, am 24. Januar 2006 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, da er „falsche und alarmierende Informationen verbreitet“ habe. Das Urteil bezieht sich auf einen Artikel, den Li über den Ausbruch des Denguefie­bers auf der verbotenen Website „boxun news“ (mit Sitz in den USA) veröffentlicht hatte.

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