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24. Februar 1999 | Ausland

China läßt Journalistin Gao Yu frei

China hat am 15. Februar 1999 überraschend die seit mehr als fünf Jahren inhaftierte Journalistin Gao Yu aus dem Gefängnis entlassen und zur medizinischen Behandlung unter Bewährung gestellt. Gao war als stellvertretende Chefredakteurin einer Wirtschaftszeitschrift im Oktober 1993 wegen angeblichen Verrats von Staatsgeheimnissen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Journalistin, die 1995 vom Weltverband der Zeitungen (WAN) mit der Goldenen Feder der Freiheit ausgezeichnet wurde, hatte immer ihre Unschuld beteuert. In den vergangenen Monaten hatten sowohl der WAN wie auch die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen und das Ehrenmitglied im BDZV-Präsidium, Eberhard Ebner, an die chinesische Regierung appelliert, Gao Yo freizulassen. Nach wie vor in chinesischen Gefängnissen und Arbeitslagern sitzen mindestens 13 weitere Journalisten, für deren Entlassung die internationale Pressegemeinschaft ebenfalls streitet. So betonte etwa der WAN, daß er Gao Yus Entlassung zwar sehr begrüße, daß damit das grundlegende Problem der Meinungsfreiheit in China aber nicht gelöst sei.

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