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04. Dezember 2003 | Ausland

China: „Cyberdissidentin“ gegen Kaution freigelassen

Nach einem Jahr in Polizeigewahrsam ist die „Cyberdissidentin“ Liu Di am 28. November 2003 in Peking gegen Kaution freigelassen worden. Die 23-jährige Studentin hatte unter dem Pseudonym „Maus aus Edelstahl“ im Internet Kritik an der Regierung geübt. Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) begrüßte die Freilassung im Vorfeld des Chinabesuchs von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Dies sei jedoch kein Signal für eine grundsätzliche Verbesserung der Informationsfreiheit im Internet, mahnte RoG an. Zusammen mit der Chinesin wurden zwei weitere Cyberdissidenten, Wu Yiran und Li Yibin, freigelassen. „Wenn diese Freilassungen mehr sein sollen als ein diplomatisches Geschenk an Schröder, dann müssen weitere deutliche Schritte in Richtung Informationsfreiheit folgen“, forderte RoG-Generalsekretär Robert Ménard in Paris. Die Menschenrechtsorganisation erinnerte daran, dass immer noch mehr als 40 Cyberdissidenten in China inhaftiert seien, weil sie im Internet regimekritische Texte veröffentlicht hätten. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk, Telefon: 030/ 6158585, E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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