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27. Januar 1999 | Ausland

Chilenische Journalistin verhaftet

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) hat gegen die Verhaftung der chilenischen Journalistin Paula Afani und die Durchsuchung ihres Büros und ihrer Wohnung nachdrücklich protestiert. Die Polizei hatte Paula Afani am 18. Januar 1999 in der Redaktion der Zeitungen "La Tercera" und "La Hora" festgenommen und bedrängt, ihre Quellen für einen Bericht preiszugeben, der in beiden Zeitungen im Juni 1998 erschienen war. Die Journalistin hatte darin über mögliche Verbindungen zwischen dem Schiffseigner Manuel Losada und anderen zu einem Drogenring berichtet. In einem Brief an den chilenischen Präsidenten Eduardo Frei Ruiz-Tagle machte der WAN deutlich, daß Paula Afani ihr professionelles Recht auf Zeugnisverweigerung ausübe, wie es auch in dem neuen Pressegesetz des chilenischen Parlamentes niedergelegt sei. Der WAN forderte den chilenischen Präsidenten auf, durch sein Eintreten für die Journalistin sein Engagement für die internationale Erklärung der Menschenrechte zu beweisen, die Chile ratifiziert habe.

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