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27. April 2007 | Allgemeines

bvdm: Verhandlungsfähiges Angebot liegt vor

„ver.di verkennt wirtschaftliche Lage der Druckindustrie“

„Für die Druckindustrie liegt bereits seit Wochen ein verhandlungsfähiges Angebot vor“, sagte Dr. Wolfgang Pütz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber, anlässlich der zweiten Lohnrunde für die gewerblichen Arbeitnehmer in der Druckindustrie, die am 25. April 2007 ohne Annäherung auseinander gegangen ist.

ver.di verkenne offensichtlich vollends die wirt­schaftliche Lage der Druckindustrie, sagte Pütz, der nicht nur Vizepräsident des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) ist, sondern auch Vi­zepräsident des BDZV. Das zeige bereits die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn. Damit orientiere sich ver.di „blind an boomenden, ex­portorientierten Branchen“ und ignoriere die ak­tuellen Marktbedingungen für Druckereien. Diese litten seit Jahren unter rückläufigen Preisen und müssten obendrein hohe Kostensteigerungen bei Papier, Farbe und Energie hinnehmen. Das mo­derate Wachstum der letzten beiden Jahre habe die Verluste der vorangegangenen Jahre noch immer nicht ausgeglichen.

Wie der bvdm deutlich macht, „hinkt die Druckindustrie trotz moderaten Wachstums der konjunkturellen Entwicklung“ auch aktuell hinter­her. Mit einem Umsatz von 17,4 Milliarden Euro im Jahr 2006 habe sie nur ein „enttäuschendes Wachstum“ von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Für das laufende Jahr rechne die Branche erneut mit einem Umsatzzuwachs von nur 1,5 Prozent. „Lohnerhöhungen müssen für alle Betriebe bezahlbar bleiben, wenn der Flä­chentarif in der Druckindustrie Bestand haben soll“, warnte Pütz. Deshalb hätten die Arbeitgeber bewusst die beiden Komponenten „lineare Erhö­hung als Inflationsausgleich plus Erfolgskompo­nente“ gewählt. Damit käme es für alle Beschäf­tigten zu einer Reallohnsicherung. Nächster Ver­handlungstermin ist der 15. Mai 2007 in Frankfurt am Main.

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