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25. Mai 2007 | Allgemeines

bvdm: ver.di verhindert Einigung in der Druckindustrie

Gewerkschaft ignoriert spezifische Lage der Branche

„Auch in der vierten Verhandlungsrunde hat sich gezeigt, dass sich die Gewerkschaft weiter an dem Metallabschluss orientiert und nicht bereit ist, auf die spezifische Lage in der Druckindustrie einzugehen“, sagte der Verhandlungsführer des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm), Dr. Wolfgang Pütz, zugleich Vizepräsident des BDZV, am 23. Mai 2007.

Ver.di habe alle Komponenten des Arbeitge­berangebots – wie die zweijährige Laufzeit und variable Einmalzahlungen – kategorisch abge­lehnt. Dabei sei man, so Pütz, der Gewerkschaft sehr weit entgegengekommen, indem die Arbeit­geberseite eine lineare Erhöhung für 2007 von ursprünglich 1,8 Prozent auf 2,4 Prozent ange­boten habe. Mit ihrer Forderung, einen Abschluss im Volumen der Metallindustrie anzustreben, ver­hindere die Gewerkschaft eine zeitnahe Einigung. „Wir fühlen uns nicht unter Druck und werden warten, dass ver.di einsieht, dass die Druckin­dustrie nicht mit anderen boomenden Branchen vergleichbar ist“, sagte Pütz weiter.

Nach Angaben des bvdm musste die Druckin­dustrie im ersten Quartal 2007 ein Umsatzminus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr hin­nehmen. Auch seien die Kosten für Papier und Energie stark gestiegen. Allein bei Zeitungspapier seien 2006 die Preise um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Die Verhandlungen werden am 5. Juni 2007 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

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