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16. Mai 2007 | Allgemeines

bvdm: ver.di hält an unrealistischer Forderung fest

Verhandlungen werden am 22. Mai fortgesetz

„Wir haben der Gewerkschaft bereits in der ersten Runde ein faires Angebot unterbreitet. Nach dieser ergebnislosen dritten Runde erwarten wir von ver.di beim nächsten Termin, dass sie mit uns über unsere Offerte verhandelt“, sagte Dr. Wolfgang Pütz, Verhandlungsführer des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm), am 15. Mai 2007 in Frankfurt am Main. Die Arbeitgeber forderten ver.di auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und am Verhandlungstisch für Bewegung zu sorgen.

In einem Interview mit der „Rheinischen Post“, Düsseldorf, vom 12. Mai 2007 wollte Verhand­lungsführer Pütz gar nicht bestreiten, dass es ein branchenweites Umsatzplus von fünf Prozent und eine um mehr als sieben Prozent gestiegene Produktivität gebe. Aber „Wir müssen doch se­hen, von welch bescheidenem Niveau aus dieses Wachstum erfolgte.“ Die Jahre 2003 und 2004 hätten die Betriebe so hart getroffen, dass viele sogar ihre Eigenkapitalreserven hätten einsetzen müssen. Im Ergebnis gebe es nicht mehr zu ver­teilen als vor ein paar Jahren, stellte Pütz fest.

Mit der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn ignoriere die Gewerkschaft die wirtschaftliche Lage der Druckindustrie, die bis heute ihre Ver­luste aus den Jahren 2002 bis 2004 nicht kom­pensieren konnte, erläuterte der bvdm anlässlich der dritten Tarifrunde. Vor allem der extreme Preisverfall bei Produkten mit hoher Auflage, wie beispielsweise Kataloge, führe dazu, dass die Betriebe unter erheblichen Kostendruck geraten seien. Gleichzeitig müssten diese hohe Kosten­steigerungen hinnehmen. Allein bei Zei­tungspa­pier seien die Preise 2006 um 6,7 Prozent zum Vorjahr gestiegen.

Die Verhandlungen werden am 22. Mai 2007 in Frankfurt am Main fortgesetzt.

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