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08. April 2003 | Allgemeines

bvdm: Gewerkschaft mit Blockadetaktik

ver.di ignoriert die schwierige Lage der Branche

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat der Gewerkschaft bei der jüngsten Tarifverhandlung „Blockadetaktik“ vorgeworfen. Anstatt zügig zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen, verweigere sich ver.di dem Angebot der Arbeitgeber, kritisierte der Verband.

Die Lage in der Druckindustrie habe sich auch zu Beginn des Jahres nicht verbessert. Schlimmer: Eine Belebung der Werbewirtschaft, an deren Nabel die Druckindustrie hängt, wird sich aufgrund des Irak-Konflikts weiter hinauszögern“, warnten die Druckarbeitgeber.

 

Der bvdm betonte anlässlich der zweiten Verhandlungsrunde am 4. April 2003, dass sich sein Angebot an der wirtschaftlichen Realität der Betriebe orientiere und die Arbeitnehmer nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abkopple, wie die Gewerkschaft behaupte. Neben einer Lohnerhöhung von insgesamt mehr als 2,2 Prozent sieht das Angebot des bvdm eine Verlängerung des Tarifvertrags zur Altersteilzeit vor. „Dies ist ein faires Angebot der Arbeitgeber.“ Es gehe darum, beiden Seiten gerecht zu werden, erklärte bvdm-Verhandlungsführer Dr. Wolfgang Pütz, zugleich Vize-Präsident des BDZV. Was dagegen die Gewerkschaft durchsetzen wolle, sei für die Betriebe nicht zu verkraften. Die Verhandlungen sollen am 30. April 2003 fortgesetzt werden.

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