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01. März 2007 | Allgemeines

bvdm: Forderung ist „vollkommen unrealistisch“

Gewerkschaft verkennt wirtschaftliche Situation der Branche

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat die Forderung der Gewerkschaft ver.di von 6,5 Prozent mehr Lohn für die Druckindustrie als „vollkommen unrealistisch“ bezeichnet.

Die Druckindustrie befinde sich auf der „Schat­tenseite der konjunkturellen Entwicklung“, erklärte bvdm-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer am 28. Februar 2007 in Wiesbaden. Seit 2001 habe die Branche eine schwere Rezession durchge­macht, von der sie sich bis heute nicht erholt habe. Forderungen nach einer Lohnerhöhung um 6,5 Prozent zeugten von einer bewussten Ver­kennung der wirtschaftlichen Situation der Bran­che. „Sie wecken nur falsche Erwartungen“, sagte Mayer.

Vorausgegangen war ein Beschluss der ver.di-Tarifkommission am gleichen Tag in Berlin. Nach Auskunft des stellvertretenden ver.di-Vorsitzen­den Frank Wernike soll die Laufzeit des neuen Vertrags zwölf Monate betragen. Die 175.000 Beschäftigten der Druckbranche müssten einen angemessenen Anteil daran bekommen, dass die Branche von der positiven Entwicklung der Ge­samtwirtschaft profitiere und sich die Produktivität verbessert habe, sagte Wernike.

Der bvdm weist hingegen darauf hin, dass 2006 in der Druckindustrie gegenüber dem Vorjahr nur ein Wachstum um 1,6 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro erwirtschaftet worden sei. Für das laufende Jahr seien ebenfalls nur Zuwächse von ein bis zwei Prozent zu erwarten, „vorausgesetzt, dass es zu einem moderaten Tarifabschluss kommt“, so Mayer.

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