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18. April 2002 | Allgemeines

bvdm: Dramatische Wirtschaftslage verbietet hohen Tarifabschluss

Verhandlungen in der Druckindustrie werden am 3. Mai fortgesetzt

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) hat in der zweiten Tarifverhandlung am 17. April 2002 in Wiesbaden auf die geradezu dramatische Verschlechterung der Wirtschaftslage in der Druck- und Medienindustrie in den vergangenen Wochen hingewiesen.

Bei den Zeitungen gingen Auflagen und Anzeigenseiten drastisch zurück. In den Druckereien sei die Auftragslage deutlich schlechter geworden. Insolvenzen, Betriebsschließungen und Fusionen nähmen zu. Verhandlungsführer Dr. Wolfgang Pütz: „Die Betriebe haben Federn gelassen. Überzogene Lohnerhöhungen würden diesen Prozess noch beschleunigen. In dieser Situation hätten Unternehmer und Mitarbeiter kein Verständnis dafür, wenn Arbeitsplätze durch hohe Abschlüsse gefährdet würden.“

 

Ver.di selbst nannte die Entwicklung in der Druckindustrie „bedenklich“. Die Gewerkschaft ist aber nicht bereit, daraus Konsequenzen für ihre Tarifforderung zu ziehen. Ein höherer Tarifabschluss, so der bvdm, würde zu einer deutlichen Beschleunigung des Personalabbaus führen. Die Verhandlungen werden am 3. Mai sowie am 7./8. Mai voraussichtlich in Frankfurt am Main fortgesetzt.

 

Internet: www.bvdm-online.de

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