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29. April 2008 | Namen und Nachrichten

BVDA verleiht „Durchblick“-Preis an drei Anzeigenblätter

Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, hat am 17. April 2008 den „Durchblick“-Preis des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) für Bürger- und Verbrauchernähe übergeben. Den ersten Preis und 7.500 Euro erhielt die „Passauer Wo­che“, bei der die Jury die Verbindung von „boule­vardesker Anmutung und Seriosität“ würdigte. Gewinner des zweiten Preises ist der „Freiburger Wochenbericht“; das Anzeigenblatt erhält 5.000 Euro. Der dritte Preis und 2.500 Euro gingen an „DAS BLV“, Wochenzeitung für die Bremer Be­zirke Blumenthal, Lesum, Vegesack, Ritterhude und Schwanwede. In seiner Festrede würdigte Kulturstaatsminister Neumann die Funktion der Anzeigenblätter im deutschen Medienmarkt. Sie trügen „wesentlich zur Vielfalt der Presse vor Ort bei“. Die stabile Auflagenentwicklung spreche für eine hohe Akzeptanz der Anzeigenblätter bei ihren kommerziellen Partnern wie auch bei den Bürgern. Um wirtschaftliche Prosperität und Viel­falt der Printmedien zu sichern, führte Neumann weiter aus, müssten die Rahmenbedingungen passen. Die Refinanzierungsmöglichkeiten von Printmedien dürften nicht durch unnötige oder schädliche Regulierungen beeinträchtigt werden. Deshalb verfolge die Bundesregierung sehr auf­merksam und kritisch alle Versuche und Initiati­ven der Europäischen Union, neue Regulierungen zu lancieren, die sich nachteilig auf die Presse auswirken könnten. Als „sehr problematisch“ kriti­sierte der Staatsminister die kurz zuvor bekannt gewordenen Pläne der Deutschen Post AG, die ihr Engagement im Bereich der werbefinanzierten Printmedien deutlich auszubauen. Zumindest könne die abstrakte Gefahr nicht ausgeschlossen werden, dass der Staat als Miteigentümer der Post Einfluss auf redaktionelle Inhalte nehmen könnte. Ein ehemaliges Staatsunternehmen mit Steuerbefreiung und noch bestehender Saatsbe­teiligung sollte sich nicht in der freien Presse en­gagieren, meinte Neumann (lesen Sie dazu auch die Ausgabe von „BDZV Intern“ Nr. 8/2008 vom 24. April).

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