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23. März 1999 | Allgemeines

BV Druck lehnt überzogene Lohnforderungen ab

Tarifverhandlungen auf 15. April vertagt

Der Bundesverband Druck hat der IG Medien in der Auftaktverhandlung zur Lohnrunde 1999 am 17. März deutlich gemacht, daß ihre Forderung in Höhe von 6,5 Prozent "weit überzogen" sei. Wenn die IG Medien damit signalisieren wolle, daß der Metalltarifabschluß auch in der Druckindustrie nachvollzogen werden soll, dann liege sie klar daneben. Die Verhandlungen wurden auf den 15. April 1999 in Frankfurt vertagt.

Die Arbeitgeber hatten der Gewerkschaft dargelegt, daß die Forderung "durch nichts zu begründen und verantwortungslos sei", weil dadurch Arbeitsplätze verloren gehen. Sie verwiesen zur Begründung unter anderem auf die Gutachten des Sachverständigenrates und der Bundesbank, die zu einer maßvollen Lohnpolitik aufgefordert haben. Der Bundesverband Druck machte in der Verhandlung auch deutlich, daß der Lohnabschluß der Metallindustrie kein Vorbild für die Druckindustrie sein könne. Er werde von allen Sachverständigen und nicht zuletzt von der Metallindustrie selbst als zu hoch bezeichnet. Obendrein sei die wirtschaftliche Entwicklung in der Druckindustrie schlechter als in der Metallindustrie.

Wer Arbeitsplätze in der Druckindustrie sichern wolle, betonte der Arbeitgeberverband, der müsse die verantwortungsbewußte Tarifpolitik der vergangenen Jahre fortsetzen. Wer dagegen das "Ende der Bescheidenheit" propagiere, der setze gleichzeitig Arbeitsplätze aufs Spiel. Mit dem Bundesverband Druck sei daher nur die Fortsetzung der in den letzten Jahren eingeschlagenen maßvollen Lohnpolitik machbar. Nur so könne der Konsolidierungskurs der Branche beibehalten werden.

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