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23. November 2000 | Digitales

Burda: Internet-Unternehmen in Verlegerverband aufnehmen

Der Verleger des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Hubert Burda, hat sich für die Aufnahme von so genannten Startup-Unternehmen aus der Internetbranche in den Verband ausgesprochen. "Wenn wir die nicht bekommen, dann sind wir nur noch Printunternehmen", sagte Burda auf einer Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger Verbands (SZV) am 9. November 2000 in Stuttgart. Der Reichtum der Verlage seien nicht mehr die Druckmaschinen, sondern die Kundenbeziehungen. Diese wiederum stelle das Internet her. Der Leser werde künftig die Themen vieler Blätter bestimmen, indem er seine Wünsche an den Verlag per Internet äußere. Burda sagte zugleich, die wachsende Bedeutung der Neuen Medien werde die Position der Verlage stärken. "Etwas Besseres als die Neuen Medien hätte Print nicht passieren können." Insbesondere der Internet-Bereich biete Print enormes Material. PC- und Online-Zeitschriften hätten einen beachtlichen Marktanteil erlangt. Die Position der Zeitschriften werde dadurch gefestigt. Print-Medien könnten in dem zunehmend undurchsichtig werdenden Dickicht von Informationen zu Orientierungspunkten werden. Die Print-Medien lieferten nicht nur Inhalte wie andere Medien, sondern auch den dazu gehörenden Kontext, indem sie Informationen vertiefen, strukturieren und einordnen.

Im Internet: www.vdz.de

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