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06. Juni 2008 | Namen und Nachrichten

Bundesweite Kampagne „Lesestart“

Die „Stiftung Lesen“ (Mainz) hat am 29. Mai 2008 ihre bundesweite Initiative zur Leseförde­rung bei Kleinkindern gestartet: Mit der Aktion „Lesestart“ erhalten Einjährige und ihre Eltern mit der Vorsorgeuntersuchung U6 des Kinderarztes unentgeltlich ein Päckchen mit „Lesestoff“. Das Set mit Bilderbüchern, Anregungen und Tipps für die Eltern sowie einem Schreiben von Bundes­präsident Horst Köhler, in dem der prominente Schirmherr von „Lesestart“ beteuert: „Je früher Kinder Freude am Lesen entwickeln, desto bes­ser für sie.“ Die Erkenntnis, dass nach Studien 42 Prozent der Eltern ihren Kindern nicht mehr vorlesen, führe zu einem „Verlust an Fantasie, an Kultur, an Bildung“ und gefährde damit auf Dauer auch den Wirtschaftsstandort Deutschland, heißt es bei der „Stiftung Lesen“ zum Auftakt von „Le­sestart“. Die Verzögerung der Sprachentwicklung bei Kindern habe in den vergangenen zwei Jahr­zehnten „dramatisch zugenommen“, ergänzte Wolfram Hartmann als Präsident des Berufsver­bandes der Kinder- und Jugendärzte: „Schon beim Frühstück läuft oft das Fernsehen, Gesprä­che finden nicht mehr statt.“ Etwa ein Drittel aller Kinder würden mittlerweile mit mangelndem Sprachvermögen eingeschult. Für die kommen­den zwei Jahre stehen 500.000 „Lesestart“-Sets zur Verfügung.

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