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02. Oktober 2006 | Namen und Nachrichten

Bürgerreporter: Initiative Qualität warnt vor Gefahren

Die Initiative Qualität im Journalismus (IQ), der auch der BDZV angehört, hat vor den Ge­fahren eines so genannten Bürgerjournalis­mus gewarnt. Die flächendeckende Aufforde­rung an Leser und Zuschauer, in ihrem per­sönlichen Umfeld syste­matisch Informationen in Text und Bild für Veröf­fentlichungen zu beschaffen, berge Gefahren und Risiken für die „Bürgerreporter“ selbst, für die Bürger und für die Qualität der Medien, warnte die Initiative am 29. September 2006. „Bürgerrepor­ter“ sammeln gegebenenfalls. In­formationen über Personen, ohne hinreichende Kenntnisse über Persönlichkeitsrechte, Daten­schutz, die Bedin­gungen verdeckter Recherche sowie über ethi­sche Standards journalistischer Arbeit zu haben. „Bürgerreporter“, die ohne qualifizierte journa­listische Berufsausbildung Informationen etwa über Personen beschaffen und zu Erwerbszwe­cken weitergeben, sind selbst unkalkulierbaren Haftungs- und Strafrisiken ausgesetzt. „Bürgerre­porter“, die mangels qualifizierter Ausbildung fahrlässig Regeln verletzen, gefähr­den und be­einträchtigen die Arbeitsmöglichkeiten professio­neller Journalisten und Fotografen. Die fahrläs­sige Inkaufnahme von Regelverletzungen be­schädigt in jedem Fall die Qualität der Medien, ihr Ansehen und ihre Glaubwürdigkeit. Gleichwohl müssen sich die Medien mit dem Phänomen auseinandersetzen, dass die Bürger ein wach­sendes Interesse daran haben, sich in die journa­listische Gestaltung und die Bewertung journalis­tischer Arbeit einzubringen. Darin liegen auch neue Chancen für das Zusammenwirken von Redaktionen und Mediennutzern.

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