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05. Oktober 2001 | Allgemeines

Buchverleger kritisieren Urheberrechtsreform

Hohe Anfangsinvestitionen der Verlage werden außer Acht gelassen

Deutsche Buchverleger haben zum Auftakt des Erlanger Poetenfestivals Ende August 2001 die von der Deutschen Bundesregierung geplante Reform des Urheberrechts kritisiert.

Die geplante Verringerung des Urheberschutzes nach dem Tod eines Autors von 70 auf 30 Jahre lasse die hohen Anfangsinvestitionen der Verlage außer Acht. Viele Verlage schrieben mit einem neuen Autor anfangs rote Zahlen, argumentierten die Verleger bei einer Podiumsdiskussion zur „Ware Buch“. Martin Hielscher vom Verlag C.H. Beck in München sah als Folge der Gesetzesänderung auch das Vertrauensverhältnis zwischen Autor und Verlag in Frage gestellt. Nach Ansicht von Joachim Unseld, Chef der Frankfurter Verlagsanstalt, dürften als Folge der Urheberrechtsreform vor allem Lyriker und weniger bekannte Autoren auf der Strecke bleiben.

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