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29. Oktober 1998 | Namen und Nachrichten

Brost-Erben stiften Professur für Journalistik

Im Gedenken an Erich Brost, den 1995 verstorbenen Verleger der Verlagsgruppe "WAZ" in Essen, ist am 20. Oktober 1998 an der Universität Dortmund die Stiftungsprofessur "Internationaler Journalismus unter besonderer Berücksichtigung Europas" eingerichtet worden. Finanziert wird diese, laut "WAZ" bundesweit einmalige, Professur von den Erben des Verlegers, Anneliese Brost und Erich Schumann, die zu diesem Zweck 2,35 Millionen Mark zur Verfügung stellen. Die Position soll bereits zum Wintersemester 1999/2000 besetzt werden. Nach Ablauf von fünf Jahren soll das Land die Finanzierung übernehmen. Erich Brost selbst hatte bereits 1991 das Institut für Journalistik an der Universität Dortmund gegründet und finanziert. Wie der geschäftsführende WAZ-Gesellschafter Erich Schumann mitteilte, soll voraussichtlich bereits im kommenden Jahr auf dem Gelände der Universität ein internationales Wissenschaftszentrum für Journalistik errichtet werden. Die Brost-Erben werden diese Einrichtung finanzieren, deren Kosten "ein Mehrfaches" der Summe für die Professur betragen würden. Als Zeitungsherausgeber und Verleger sei für Erich Brost "die Offenheit Deutschlands stets von zentraler Bedeutung" gewesen, sagte Schumann anläßlich der feierlichen Vertragsunterzeichnung. Die Bemühung um internationale Verständigung, Frieden zwischen den Völkern und die Einigung Europas seien sein politisches Vermächtnis. Die Professur sowie das Forschungszentrum sollten dazu beitragen, dieses Erbe zu sichern und fortzuschreiben.

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