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17. März 2005 | Namen und Nachrichten

Briefdienste steigern Marktanteil auf fünf Prozent

Zwar stagnierte im Jahr 2004 der deutsche Briefmarkt insgesamt bei rund zehn Milliarden Euro, doch konnten die privaten Wettbewerber der Deutschen Post AG (DPAG) deutlich zulegen. Das geht, wie die Fachzeitschrift „Der neue Vertrieb“ (dnv) berichtet, aus dem Mitte Februar veröffentlichten Jahresbericht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hervor. Bei den Konkurrenten der Post seien die Umsätze von 388 Millionen Euro auf 514 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt erzielte der deutsche Postmarkt im Jahr 2004 Umsätze von mehr als 23 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel des Postmarkts sind bereits für den Wettbewerb geöffnet. Knapp zwei Drittel der Umsätze entfielen auf die DPAG, das restliche Drittel verteilt sich auf eine Vielzahl von Anbietern – insbesondere Kurier-, Express- und Paketdienste. Die Umsätze im lizenzpflichtigen Bereich (Beförderung von Briefsendungen bis 1.000 Gramm) lagen im Jahr 2004 bei rund zehn Milliarden Euro. Der Marktanteil von fünf Prozent der DPAG-Wettbewerber spricht laut der Bonner Regulierungsbehörde nicht unbedingt dafür, dass bereits ein funktionsfähiger und chancengleicher Wettbewerb bestehe. Davon sei Deutschland – wie die übrigen europäischen Länder auch – noch weit entfernt. Laut „dnv“ handelt es sich bei den Wettbewerbern der DPAG zum größten Teil um kleine Unternehmen (Jahresumsatz unter 500.000 Euro) und nur zu einem kleinen Teil um mittlere Unternehmen (Jahresumsatz bis 50 Millionen Euro). Seit dem Jahr 2000 seien die Umsätze der Lizenznehmer stetig gestiegen (+195 Prozent), bewegten sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Dabei tendierten die Wettbewerber der DPAG überwiegend zu höherwertigen Dienstleistungen und hätten seit 1998 über 37.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

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