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12. Februar 2009 | Ausland

Bosnien/Herzegowina: Todes-Drohungen gegen Journalisten

Die südosteuropäische Medienorganisation SEEMO mit Sitz in Wien hat sich besorgt über Todesdrohungen gegen Journalisten aus Bosnien und Herzegowina geäußert: Bakir Hedziomerovic, verantwortlicher Redakteur des Programms „60 Minuten“ bei dem TV-Sender FBiH und einer der führenden investegativen Journalisten des Lan­des, sowie sein Kollege Avdo Avdic hätten mehr­fach Todesdrohungen aufgrund ihrer Berichte über organisierte Kriminalität im Land erhalten. Hedziomerovic und Avdic seien unter Polizei­schutz gestellt worden und versuchten, teilt SEEMO weiter mit, ihre journalistische Arbeit weiter fortzusetzen. Bereits früher habe es To­desdrohungen gegen Journalisten in Bosnien und Herzegowina gegeben, schreibt dazu SEEMO-Generalsekretär Oliver Vujovic. Es sei „sehr alarmierend“, dass diese Drohungen in den ver­gangenen Monaten deutlich zugenommen hätten. SEEMO appelliere an die lokalen wie an die na­tionalen Autoritäten, diese Fälle zu untersuchen und alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Leben der Journalisten und die Freiheit der Presse in Bosnien und Herzegowina zu schützen. Es liege im Interesse der demokrati­schen Entwicklung beider Länder, dass Journa­listen frei von Druck ihre Artikel recherchieren könnten, betonte Vujovic weiter.

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