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17. Juni 2014 | Allgemeines

BLM-Studie: Fernsehen verliert Einfluss, Zeitungen gewinnen hinzu

Themen: Rundfunk, Studien, Online

Die Bedeutung der Tageszeitungen für die Meinungsbildung ihrer Leser wächst weiter. Wie eine am 12. Juni veröffentlichte Erhebung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) zeigt, legten Zeitungen 2013 im Vergleich zum Jahr 2011 um 1,1 Prozentpunkte zu, während das Fernsehen an Relevanz für die Meinungsbildung verloren hat. Erreichte es 2011 noch einen Anteil von 40,3 Prozent, waren es 2013 nur noch 36,9 Prozent. An Gewicht gewonnen haben bei der Meinungsbildung auch das Radio (+1,5 Prozent), das Internet (+1,4 Prozent) und Zeitschriften (+0,4 Prozent).

Bei der informierenden Internetnutzung stehen die Online-Angebote der Tageszeitung auf Platz zwei. Auf die Frage „Als Sie gestern das Internet genutzt und Informationen über das Zeitgeschehen gesehen oder gelesen haben, welches der folgenden Internetangebote haben Sie besucht?“ nannten 39,5 Prozent der Befragten das Online-Angebot einer Tageszeitung

Internetportale werden demnach am häufigsten als Informationsquelle genutzt (46 Prozent). Auf Platz drei und vier folgen - nach der Tageszeitung - Facebook (38,3 Prozent) und Zeitschriften (37,4 Prozent). Fernsehsender kommen hier nur auf Platz sieben (25,4 Prozent), Radiosender auf Platz neun (12,3).

Insgesamt wird der Meinungsmarkt in Deutschland laut BLM weiterhin vom Fernsehen geprägt, am stärksten von den Angeboten der ARD. Sie hielt im zweiten Halbjahr 2013 einen Anteil von 22,4 Prozent. An zweiter Stelle folgte Bertelsmann mit 12,8 Prozent. Den dritten Platz belegte die Axel Springer SE mit 9,3 Prozent.

Für die Studie wertet die BLM in Zusammenarbeit mit TNS Infratest die Reichweiten der Fernseh- und Radiosender, Zeitungen, Zeitschriften und Internetangebote aus. Grundlage für die BLM-Erhebung ist eine repräsentative Befragung, für die im März 2013 Interviews mit 3.050 über 14-Jährigen geführt wurden.

Den kompletten „Medienvielfaltsmonitor“ finden Sie hier.

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