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14. September 2015 | Digitales

Blendle: Digitalkiosk in Deutschland gestartet

Themen: Paid Content, Online, Apps, Abonnement

Der Digitalkiosk Blendle, über den Artikel aus Zeitungen und Magazinen online gekauft werden können, ist am 14. September mit mehr als 100 Titeln offiziell in Deutschland gestartet. Dabei sind neben den Titeln "Süddeutsche Zeitung", "Die Welt", "Die Zeit", "Bild am Sonntag", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Der Spiegel" auch einige Regionalzeitungen.

Screenshot blendle.de.Screenshot blendle.de.Blendle war im Frühjahr 2014 in den Niederlan­den gestartet und gewann dort bisher 300.000 Nutzer. Das Modell hat Blendle-Gründer Marten Blankensteijn unter anderem im Oktober 2014 bei der BDZV-Konferenz "Zeitungen machen mobil" vorgestellt: Nutzer können in dem Digitalkiosk Ausgaben der Medien Seite für Seite durchblättern, lesbar sind dabei allerdings nur die Überschriften. Will man den gesamten Artikel lesen, muss man zahlen. Der Preis wird von den Verlegern selbst festgelegt und meist nach Länge gestaffelt. Laut BDZV ein interessanter zusätzlicher Vertriebsweg. Jeder Verlag müsse individuell entscheiden, ob er sich beteiligt.

„Für uns sind digitale Kioske ein spannender, zusätzlicher Weg, um Leser zu erreichen“, wird dazu Christoph Rüth, Geschäftsführer der Madsack Mediengruppe, in einer Pressemitteilung zitiert. Die Mediengruppe ist bei Blendle mit den Titeln "Leipziger Volkszeitung", "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Märkische Allgemeine" (Potsdam), "Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt" sowie "Neue Presse" (Hannover) und dem Wochenendjournal "Sonntag" verteten. Ziel sei es, neue digitale Vertriebskanäle und Erlöse zu testen. Gleichzeitig sollen auf diesem Weg Erfahrungen über das digitale Leseverhalten von Kunden gesammelt werden.



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