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23. Januar 2014 | Allgemeines

Bitkom: Jeder Vierte zahlt für redaktionelle Inhalte im Netz

Besonders hohe Zahlungsbereitschaft bei 30- bis 49-Jährigen

Themen: Paid Content, Abonnement

Ein Viertel aller Internetnutzer in Deutschland gibt online bereits Geld für journalistische Inhalte aus. Das besagt eine am 13. Januar 2014 vom Verband der IT- und Telekommunikationsindustrie (Bitkom) vorgestellte Studie. Demnach gibt es die größte Zahlungsbereitschaft in der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen (31 Prozent), in der Generation 65-Plus geben hingegen erst 13 Prozent Geld für redaktionellen Content aus. Wie die Untersuchung weiter zeigt, zahlen 17 Prozent der Internetnutzer für einzelne Beiträge; ebenso viele haben ein Abo abgeschlossen, das im Durchschnitt 13,60 Euro pro Monat koste.

Erfreulich: Fast ein Drittel (31 Prozent) derjenigen, die noch kein Geld für journalistische Inhalte ausgeben, sind laut Bitkom-Expertise dazu jedoch grundsätzlich bereit, was rund zwölf Millionen potenziellen Kunden entspricht. 61 Prozent der heutigen Nichtzahler wollten das hingegen auch künftig nicht machen, und acht Prozent seien unentschlossen. Als Grund für ihre fehlende Zahlungsbereitschaft nennen fast zwei Drittel (65 Prozent), dass ausreichend kostenlose Inhalte im Internet verfügbar seien, 34 Prozent sind einzelne Artikel oder Abos zu teuer. 32 Prozent der Nichtzahler sagen, dass ihnen das Bezahlen im Internet zu kompliziert sei.
Derzeit setzen 74 deutsche Zeitungen auf Paid Content, von denen laut einer aktuellen BDZV-Erhebung rund zwei Drittel ein Online-Abo offerieren, das durchschnittlich mit acht Euro pro Monat zu Buche schlägt. Einen Tagespass, den über 60 Prozent anbieten, bekommen User für durchschnittlich 1,10 Euro. Darüber hinaus haben immer mehr Häuser auch ein Digital-Abonnement, bestehend aus komplettem Online-Zugang und E-Paper, im Angebot. Dieses kostet im Schnitt 19,30 Euro pro Monat. Die vollständige Liste mit den Zeitungen, die auf Paid Content setzen, finden Sie unter www.bdzv.de/paidcontent.html.

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