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07. März 2003 | Allgemeines

Bistumszeitungen verlieren an Auflage

Entwicklung verläuft parallel zur Erosion kirchlicher Bindungen

Die Auflagen der Bistumszeitungen haben sich in den vergangenen Jahren in etwa parallel zur Erosion kirchlicher Bindungen zurückentwickelt, berichtet der „Rheinische Merkur“ in Bonn.

Dabei sei die negative Auflagenentwicklung durch die bei vielen Bistumszeitungen vorgenommenen inhaltlichen und Layoutveränderungen möglicherweise abgemildert, nicht jedoch gestoppt, geschweige denn im Trend umgekehrt worden.

 

Während sich die Erwartung, auch unter 40-Jährige als regelmäßige Leser hinzugewinnen zu können, „erneut als Illusion erwiesen“ habe, gebe es einen leichten Anstieg bei den 40- bis 59-Jährigen. Weiter schreibt der „Rheinische Merkur“, dass die Bistumszeitungen heute von regelmäßigen wie sporadischen Lesern besser bewertet würden als vor drei Jahren. Sie erschienen den Abonnenten offener, weniger einseitig, engagierter, ausgewogener. Auch ließen sie nach dem Eindruck der Abonnenten verstärkt Meinungen zu, die von der „offiziellen Linie der Kirche“ abweichen. So seien Stellungnahmen zu aktuellen Problemen aus christlicher Sicht und gute Kommentare Stärken in den Bistumszeitungen, die in den letzten Jahren ausgebaut wurden.

 

Eine Erfahrung, die die Tageszeitungen in jüngster Zeit verstärkt machen, lernen jetzt auch die Bistumsblätter kennen: Laut „Rheinischem Merkur“ nutzen immerhin 72 Prozent der Ex-Abonnenten ihre Bistumszeitung regelmäßig oder sporadisch als Mitleser bei anderen weiter. Dies könne, schreibt die Wochenzeitung, Indiz dafür sein, dass die „Bistumszeitung jetzt häufiger nicht aus Enttäuschung, vielmehr aus Einsparnotwendigkeit abbestellt wird. Die Kündigung des Abonnements bedeutet in vielen Fällen nicht, dass der Abonnent als Leser verloren ist.“

 

Internet: www.rheinischer-merkur.de

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