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21. August 2007 | Recht

Bildersuche mit „thumbnails“ bei Google

Nach Auffassung des LG Erfurt (Urteil vom 15.3.2007, Az. 3 O 1108/05) ist die Nutzung von Bildern in so genannter „thumbnail“-Form (stark verkleinerte Bilder zur Vorschau oder Übersichtszwecken) urheberrechtlich unbedenklich. Das ergebe sich aus dem Umstand, dass der Berechtigte sein Werk im Rahmen seines Internet-Auftritts allgemein und kostenlos zur Verfügung stellt. Dadurch habe er stillschweigend sein Einverständnis mit Vervielfältigungen, die mit dem Abruf seines Werks notwendig verbunden sind, erklärt. Darüber hinaus bestehe ein Interesse des Seitenbetreibers daran, dass seine Seite auch gefunden und aufgerufen werde. In diesem Zusammenhang sei eine Suchanzeige in Form von „thumbnails“ bei der Suche nach Kunstwerken sehr viel aussagekräftiger als Worte, die ein Werk allein nur unzulänglich beschrieben. Die Abbildung von „thumbnails“ liege daher grundsätzlich im Interesse des Urhebers. Darüber hinaus besteht für Webseiten-Betreiber die Möglichkeit, durch entsprechende Befehle im Quellcode die Öffentlichkeit oder Teile der Öffentlichkeit von der Nutzung seiner Website auszuschließen. Die gleiche Meinung hinsichtlich der Fremdnutzung von Bildern in „thumbnail“-Form vertritt das LG Bielefeld (Urteil vom 8.11.2005, Az. 20 S 49/05). Eine gegenteilige Auffassung vertritt das LG Hamburg (Urteil vom 5.9.2003, Az. 308 O 449/03)

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