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19. Dezember 2008 | Recht

Bildersuche im Netz bald unmöglich?

In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil (Az.: 308 O 42/06) hat das Landgericht Hamburg dem Suchmaschinendienst Google verboten, urheberrechtlich geschützte Bilder ohne Einwilligung des Urhebers öffentlich zugänglich zu machen. Geklagt hatte ein Hamburger Künstler. Er wehrte sich dagegen, dass über die Bildersuchfunktion fünf seiner Comicfiguren in den kleinen Vorschaubildern (Thumbnails) auftauchten. Nach Ansicht des Gerichts fanden sich in den von Google genutzten Thumbnails alle eigenschöpferischen Elemente des Originalwerks noch erkennbar wieder. Es handle sich um eine zwar verkleinerte, aber vollständige Darstellung des Originalwerkes, die ihrerseits den urheberrechtlichen Schutzvoraussetzungen genügt. Googe habe bereits Berufung eingelegt und werde, wenn es hart kommt, bis zum Bundesgerichtshof (BGH) gehen. Das Urteil sei „ein großer Schritt zurück ins Steinzeitalter“, sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck. Bleibt es bei der Entscheidung, muss Google regelmäßig seine gesamte Bilderdatenbank nach verbotenem Material absuchen, was einen ungeheuren Aufwand bedeutet.

Quelle: journalist

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