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28. Januar 2011 | Recht

BGH: Werbung für Dummys auch mit Prominenten

Verlage dürfen Dummys neuer Zeitungen oder Zeitschriften mit Abbildungen von prominenten Personen betiteln, auch ohne deren Einwilligung vorher eingeholt zu haben. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am 18. November 2010 ent-schieden und damit eine Klage des Fernsehmoderators Günther Jauch zurückgewiesen. Dieser hatte sich im konkreten Fall darüber beschwert, dass er auf der Nullnummer eines neuen Magazins abgebildet worden war und sich im hinteren Teil des Blatts zudem ein Artikel über den RTL-Mann fand. Hierzu erklärte der BGH (Aktenzeichen I ZR 119/08), dass der begangene Eingriff in das Persönlichkeitsrecht des Prominenten vergleichsweise gering sei. Ferner hieß es in der Urteilsbegründung: Verlage hätten das Recht, Prominente auf Nullnummer-Covern zu präsentieren, wenn dies dem Zweck diene, die Öffentlichkeit über das Aussehen und die Ausrichtung des neuen Produkts zu informieren.

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