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24. April 1997 | Namen und Nachrichten

Betriebsvereinbarung über Altersteilzeit bei Springer

Auf reges Interesse ist das Angebot der Axel Springer Verlag AG, Hamburg/Berlin, gestoßen, älteren Beschäftigten im Rahmen der betrieblichen Vereinbarungen zum Rationalisierungsschutz die Möglichkeit zur Altersteilzeitarbeit zu eröffnen. Das Angebot wurde von Geschäftsleitung und Betriebsrat beschlossen; danach können auf der Grundlage des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Gesetzes zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand Mitarbeiter, die seit mindestens 15 Jahren im Unternehmen beschäftigt sind, ab Vollendung des 55. Lebensjahres ihre Arbeitszeit in einem Zeitraum zwischen zwei und fünf Jahren auf durchschnittlich 18 Wochenstunden beschränken. Wie die Axel Springer Verlag AG dazu mitteilt, sei im Rahmen der tariflichen Bestimmungen auch die Möglichkeit vorgesehen, daß die Arbeitsleistung insgesamt bereits in der ersten Phase der Altersteilzeit erbracht und die Mitarbeiter danach bis zum Eintritt in den Ruhestand unter Fortzahlung ihrer Altersteilzeitbezüge beurlaubt würden. Um "eventuelle Nachteile aus der vorgezogenen Inanspruchnahme der Altersrente zu mindern", habe sich das Unternehmen entschlossen, über die gesetzlichen Regelungen hinaus zusätzliche Leistungen an den Rentenversicherungsträger zugunsten der Mitarbeiter zu erbringen. Mit dem Programm zur Förderung der Altersteilzeit leiste die Axel Springer Verlag AG nach Überzeugung aller Beteiligten "einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Arbeitsmarktes". Vorstand und Gesamtbetriebsrat sähen darin zugleich ein geeignetes Instrument, um die Beschäftigung im Unternehmen zu sichern und jungen Menschen neue berufliche Chancen zu eröffnen.

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