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25. Januar 2011 | Allgemeines

Besuch aus Fernost

Japanische Verlagsmanager informieren sich beim BDZV über deutsches Mehrwertsteuersystem

Vier japanische Verlagsmanager waren am 24. Januar 2011 zu Gast beim BDZV und informierten sich über das Steuersystem, die Pressevielfalt und die Zeitungsorganisation in Deutschland.

BDZV; Treffen in Berlin 24. Janaur 2011, Foto Erik StaschöfskyBDZV; Treffen in Berlin 24. Janaur 2011, Foto Erik StaschöfskyDabei führten BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff und Verbands-Geschäftsführer Jörg Laskowski in die Regelungen des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in Deutschland ein. Einigkeit bestand zwischen Gästen wie Gastgebern darüber, dass Zeitungen sowohl in Deutschland als auch in Japan weiterhin steuerlich begünstigt sein sollten. Schließlich seien Zeitungen das Grundnahrungsmittel der Gesellschaft. "Sie informieren tagtäglich über politische, gesellschaftliche und soziale Vorgänge, ordnen diese ein und schaffen damit die Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben“, erklärte Wolff. Vor diesem Hintergrund unterstrich Laskowski noch einmal die Forderung des BDZV, Zeitungen und Zeitschriften komplett von der Mehrwertsteuer zu befreien, denn „politische Meinungs- und Willensbildung gehören nicht besteuert“.


Ein weiterer Schwerpunkt des knapp zweistündigen Gesprächs waren das europäische Steuersystem sowie das Digitalgeschäft der Zeitungsverlage. Vor allem Wolffs Ausführungen zum komplexen Zusammenspiel des europaweiten Richtlinien und Verordnungen stießen bei den Gästen aus Fernost auf besonderes Interesse.


Neben dem Input von deutscher Seite blieb aber auch Zeit für Informationen der Gäste. So berichteten die japanischen Verleger von den Plänen ihrer Regierung, Zeitungen zukünftig deutlich höher besteuern zu wollen, was zwangsläufig zu einer Ausdünnung der Zeitungslandschaft im Land der aufgehenden Sonne führen würde.

Ort: Berlin

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