Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

30. April 1997 | Allgemeines

Bestehendes Tarifwerk reformieren

Zeitungsverleger verurteilen DJV-Angriffe

Der BDZV hat am 28. April 1997 in Bonn die Angriffe des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) auf die Tarifpolitik der Zeitungsverleger verurteilt.

Statt zu polemisieren und zu polarisieren sollte sich der DJV an der Entwicklung zukunftsorientierter Tarifstrukturen beteiligen, erklärte der Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses und Verhandlungsführer des BDZV, Rüdiger Niemann. Er reagierte damit auf Äußerungen des DJV-Vorsitzenden Hermann Meyn beim Gewerkschaftstag des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen am Wochenende in Wuppertal.

Meyn hatte dort vor tariflichen Verschlechterungen für die Zeitungsredakteure gewarnt und behauptet, der BDZV wolle ihnen "auf allen Feldern etwas wegnehmen - vom Urlaubsgeld bis zur Arbeitszeit, von der Berufgsjahrstaffel bis zur Altersversorgung".

Niemann sagte weiter, daß BDZV und DJV ein gemeinsames Interesse daran haben müßten, das bestehende Tarifwerk zu reformieren und es an die wirtschaftliche Entwicklung in den Zeitungsunternehmen, die geprägt sei vom harten Wettbewerb im gesamten Medienmarkt, anzupassen. Dies sei der einzige Weg, dem auch vom DJV beklagten Erosionsprozeß in den Verbänden entgegenzuwirken. Wesentliche Eingriffe in derzeitige materielle Besitzstände seien dafür weder notwendig noch vom BDZV gefordert worden.

zurück