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22. November 2017 | Namen und Nachrichten

Best for Planning: Reichweite der Zeitungen steigt auf 87 Prozent

b4p.jpgIn Deutschland lesen 61 Millionen Menschen regelmäßig Zeitung, gedruckt wie digital. Das sind rund eine Million mehr Leser als im Vorjahr. Die Reichweite des Gesamtangebots der Zeitungen steigt damit auf 87 Prozent. Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung der ZMG aus der Markt-Media-Studie best for planning (b4p 2017 I).

Das Wachstum geht vor allem auf die zunehmende digitale Zeitungsnutzung zurück. Print und Digital liegen inzwischen nahezu gleichauf: 43,1 Millionen Menschen ab 14 Jahren greifen täglich zur gedruckten Zeitung, das entspricht einer Reichweite von 61,5 Prozent. Das Digitalangebot der Zeitungen nutzen regelmäßig 42,9 Millionen (61,2 Prozent). Für die Ermittlung der Nettoreichweite zählt die ZMG jeden Leser nur einmal, egal wie oft er die Zeitung genutzt hat oder über welchen Kanal. Tatsächlich gibt es inzwischen viele Doppelnutzer: 41 Prozent bzw. 25 Millionen lesen regelmäßig sowohl eine Print- als auch eine Onlineausgabe der Zeitung.

„Die crossmedialen Angebote der Zeitungen überzeugen die Leser – wie die Reichweiten eindrucksvoll beweisen. Auch die ‚Jungen‘ greifen häufig zur Zeitung und scrollen über die Zeitungssites im Netz, um sich über News und für sie Relevantes zu informieren“, erklärte Claudia Mika, Leitung Mediaservice der ZMG. Mit 90,2 Prozent sind die 14- bis 29-Jährigen die eifrigsten Zeitungsnutzer. Gegenüber der reinen Printreichweite gewinnen die Zeitungen mit ihren Digitalangeboten 7,6 Millionen zusätzliche Nutzer in dieser Altersgruppe. Ähnlich hoch ist die Zeitungsnutzung in der mittleren Altersgruppe. Neun von zehn 30- bis 49-Jährige lesen gedruckt oder digital Zeitung (89,3% bzw. 18,8 Mio.). In der 50+-Generation kommen die Zeitungen auf eine Reichweite von 84,3 Prozent. Hier bevorzugt aber das Gros, nämlich fast drei Viertel (74,3%), die gedruckte Ausgabe. Während also die Zeitungsnutzung über alle Altersgruppen hinweg auf durchweg hohem Niveau liegt, zeigen sich Unterschiede im bevorzugten Kanal. Die Jüngeren greifen am liebsten über Smartphone oder Rechner auf die Zeitungsangebote zu, die gedruckte Ausgabe ist nach wie vor der Favorit bei der älteren Leserschaft.

Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit Mediaagenturen und der werbungtreibenden Wirtschaft durchgeführt und bildet mit mehr als 30.000 Einzelinterviews das Konsum- und Mediennutzungsverhalten der deutschen Gesellschaft ab. Herausgeber der b4p ist die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK).

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