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12. März 2007 | Namen und Nachrichten

Berliner Mauermuseum würdigt Verleger Axel Springer

Dem 1985 gestorbenen Verleger Axel Springer ist eine neue Dauerausstellung gewidmet, die seit 27. Februar 2007 im Berliner Mauermuseum zu sehen ist. Das private Museum am einstigen alli­ierten Kontrollpunkt Checkpoint Charlie will mit der Schau Springers Engagement für die Deut­sche Einheit und auch seinen Einsatz für das Museum in der Kreuzberger Friedrichstraße wür­digen. Springer hatte 1959 in der Kochstraße – unmittelbar an der Demarkationslinie zum sowje­tischen Sektor und der später errichteten Mauer – den Grundstein für sein neues Verlagshaus in Berlin gelegt. Viele Großunternehmen hatten zu diesem Zeitpunkt West-Berlin bereits verlassen, andere zogen nach dem Mauerbau weg. Zwei Jahre nach dem Mauerbau hatte Museumsgrün­der Reiner Hildebrandt das „Haus am Checkpoint Charlie“ 1963 als Mahnmal für die deutsche Tei­lung im letzten Gebäude im Westteil Berlins vor den Sperranlagen eingerichtet. Er dokumentierte dort vor allem dramatische Fluchten und Flucht­versuche aus der DDR. Nach der Wende kamen Mauerreste, Uniformen und Schlagbäume von der DDR-Grenze sowie Kunstwerke zum Thema deutsche Teilung hinzu. Heute gehört das von Hildbrandts Witwe geführte Haus zu den am besten besuchten Museen der Hauptstadt. Die neue Dauerausstellung trägt den Titel „Axel Springer und die Deutsche Einheit“.

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