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18. September 2006 | Allgemeines

Belgien: Schlappe für Google

Suchmaschinenbetreiber muss Zeitungsinhalte aus Datenbank löschen

Der weltweit agierende Internetsuchmaschinen-Betreiber Google muss in Belgien Inhalte französisch- und deutschsprachiger Zeitungen aus seinen Datenbanken entfernen.

Wie die belgischen Tageszeitungen «Le Soir» (Brüssel) und «Grenzecho» (Eupen) und die über Google-Aktivitäten informierende Webseite zorgloob.com am 18. September 2006 berichte­ten, liegt dazu ein entsprechendes Urteil des Brüsseler Gerichts erster Instanz vom 8. Sep­tember vor. Die Richter gaben den Berichten zufolge dem US-Unternehmen eine Frist von zehn Tagen, um dem Urteil nachzukommen. Sonst drohe eine Strafe von einer Million Euro pro Tag.

Das Autorenrechte vertretende Unternehmen Copiepresse hatte für die Zeitungen gegen Google geklagt. Nach Angaben von «Le Soir» gibt es zwischen Google und den belgischen Me­dienunternehmen keine Vereinbarung zur Über­nahme von Artikeln. Das «Grenzecho» schrieb, wie dpa berichtet: «Das Gericht in Brüssel sah es als erwiesen an, dass das vor allem durch den neuen Nachrichtenkanal 'Google News' entstan­dende Angebot sowohl die Gesetzgebung über die Datenbanken wie auch die Autorenrechte verletze.» Die Richter hätten sich überrascht ge­zeigt, dass Google nicht an dem Prozess teilge­nommen habe.

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