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19. April 2007 | Allgemeines

Bei der Vermittlung von EU-Themen spielt die Presse eine maßgebliche Rolle

„Die Medienordnung der Zukunft muss jetzt geschaffen werden“, erklärte Generaldirektor Claus Sørensen, Generaldirektion Kommunikation, Europäische Kommission, anlässlich eines Empfangs der Vertretung des Landes Bayern in der EU für die Delegiertenversammlung des BDZV und Gäste aus Politik und Medien am 18. April 2007.

DSC 0231Die deutschen Zeitungsverleger hätten daher einen guten Zeitpunkt für ihre Frühjahrstagung gewählt, die erstmals in Brüssel stattfindet. Die Presse spiele eine maßgebliche Rolle bei der Vermittlung europäischer Themen. Täglich berichteten EU-weit 25.000 Journalisten über europäische Angelegenheiten, allein 1.200 Korrespondenten seien in Brüssel tätig. Angesichts dieser Zahlen sei es kaum möglich, die Journalisten angemessen zu informieren. Aber, kündigte Sørensen mit Blick auf die Kommunikationsinitiative der EU-Kommissarin Margot Wallström an, „die Phase des Zuhörens ist zu Ende, wir treten in eine deutlich aktivere Phase ein“.

 

Zuvor hatte BDZV-Präsident Helmut Heinen unter anderem auf die schädliche Wirkung von Werbeverboten der EU auf die deutsche Presse hingewiesen und deutlich gemacht, dass die EU-Institutionen sich zunehmend mit presserelevanten Themen beschäftigten, für die sie überhaupt keine Zuständigkeit hätten. Sørensen räumte seinerseits ein, dass die Regelungen der EU für die betroffenen Medien wirtschaftlich praktikabel sein müssten.

 

Foto: Verena Günther

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