Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

14. Dezember 2005 | Allgemeines

Bei der Suche nach Informationen ist die regionale Tageszeitung morgens das meistgenutzte Medium

Ergebnisse eine Elitenbefragung unter Politikern, Journalisten und Führungskräften von DeutschlandRadio und TNS Emnid

Bei der Frage nach Glaubwürdigkeit und Seriosität liegt das nationale Hörfunkprogramm DeutschlandRadio Berlin/ Deutschlandfunk ganz vorne. Wer am Morgen aber wissen will, was los ist, blickt zuerst in die regionale Tageszeitung. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter Politikern, Journalisten, Wirtschaftsmanagern und Führungskräften im Bereich Kultur, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von DeutschlandRadio Berlin im Juli und August 2005 mit 650 Personen durchgeführt hat.

Danach nutzen 77 Prozent der Befragten die regionale Tageszeitung am Morgen „häufig“ zu Informations­zwecken. Die überregionalen Tages­zeitungen folgen mit 66 Prozent. Radiopro­gramme der Lan­desrundfunkanstalten kommen auf 56 Prozent, das Internet auf 45 Prozent, Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Berlin erzielen 25 Prozent, 17 Prozent nutzen häufig ARD und ZDF-Früh­stücksfernsehen, elf Prozent den privaten Hör­funk und drei Prozent privates Fernsehen. Auch wo es um die tiefgehende In­formation über Hin­tergründe geht, liegen die Zei­tungen vorne: 63 Prozent der Befragten sagen, dass dies auf die überregionalen Tageszeitungen völlig zutreffe – gleichauf liegen Deutschland­funk/DeutschlandRadio, es folgen ARD (37 Pro­zent), Internet (36 Prozent) und ZDF (36 Prozent). Die dritten Fernsehprogramme erzielen 30 Pro­zent, der öffentlich-rechtliche Hörfunk 25 Prozent, die regionalen Tageszeitungen 17 Prozent. Da­gegen informieren privates Fernsehen (drei Pro­zent) und privater Hörfunk (zwei Prozent) in den Augen der Befragten offensichtlich nicht tiefge­hend über Hintergründe.

Bei der Frage nach Glaubwürdigkeit und Serio­sität des Mediums liegen Deutschland­funk/DeutschlandRadio Berlin an der Spitze (69 Prozent); es folgen ARD (61 Prozent) und ZDF (57 Prozent) sowie die dritten Fernsehprogramme (55 Prozent). Die überregionalen Tageszeitungen erzielen 51 Prozent Zustimmung bei den Befrag­ten, der öffentlich-rechtliche Hörfunk 36 Prozent, regionale Tageszeitungen 28 Prozent und Inter­net 17 Prozent. Privates Fernsehen (drei Prozent) und privater Hörfunk (zwei Prozent) sind auch hier kaum wahrnehmbar.

zurück