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26. November 1998 | Ausland

Befreite Journalisten fordern mehr internationalen Druck

Zwei prominente Journalisten, die erst vor kurzem aus Gefängnissen in Asien und Afrika freigekommen sind, haben anläßlich der Board-Sitzung des Weltverbands der Zeitungsverleger (WAN) am 23. und 24. November 1998 in Beirut über ihre fürchterlichen Haftbedingungen berichtet. Dabei betonten sowohl Prof. Doan Viet Hoat aus Vietnam als auch Pius Njawé aus Kamerun, daß das internationale Interesse an ihren Schicksalen nicht nur Einfluß auf die Bedingungen ihrer Gefangenschaft gehabt, sondern schließlich auch zu ihrer Freilassung geführt habe. Doan und Njawé sind beide Träger der Goldenen Feder der Freiheit, eine Auszeichnung der WAN für besondere Verdienste um die Pressefreiheit und vorbildliches Verhalten für Journalisten in aller Welt. Beide dankten der internationalen Pressegemeinschaft nicht nur nachdrücklich für die Bemühungen um ihre Freilassung. Aufgrund ihrer Erfahrungen forderten sie auch Verleger und Journalisten weltweit dazu auf, weiter für die Verbesserung von Haftbedingungen und für die Freilassung ihrer unter oft obskuren Anklagen festgehaltenen Kollegen zu kämpfen.

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