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26. Juni 1997 | Allgemeines

BDZV: Zusatzversorgung für Zeitungsredakteure nicht gefährdet

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) bezeichnete die Kritik des Deutschen Journalisten-Verbandes an der Kündigung des Tarifvertrages über die Altersversorgung für Redakteure an Tageszeitungen als haltlos.

Es könne keine Rede davon sein, daß die Zusatzversorgung der Redakteure durch das Versorgungswerk zur Disposition gestellt werde, erklärte der Verhandlungsführer des Verlegerverbandes, Rüdiger Niemann.

Bei der Kündigung gehe es lediglich um einige Bestimmungen des Tarifvertrages, die seinerzeit zum Ausgleich von Versorgungslücken bei Altrenten vereinbart worden seien. Diese Zielsetzung sei in Kürze durch Zeitablauf gegenstandslos. Das sei zwischen den Tarifparteien völlig unstreitig und erfordere eine Novellierung dieses kleinen Teils des Tarifwerks.

Die Kündigung des BDZV mache den Weg für entsprechende Verhandlungen frei. Daraus eine Gefährdung der zusätzlichen Altersversorgung für Redakteure abzuleiten, sei pure Agitation, betonte Niemann. Wenn der DJV-Vorsitzende Meyn in diesem Zusammenhang Sozialpartnerschaft anmahne, täte er besser daran, konstruktiv an den notwendigen Reformen mitzuwirken, als an einer gefährlichen Stelle zu zündeln.

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