Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

09. Juli 2015 | Namen und Nachrichten

BDZV zur Ausspähung von „Handelsblatt“, „Spiegel“ und „NZZ“

9. Juli 2015

Themen: Pressefreiheit

Presse- und Meinungsfreiheit sind in Deutschland nicht nur im Grundgesetz verankert, sondern täglich gelebte Praxis. Das erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff am 9. Juli 2015 in Berlin. „Aber zur Pressefreiheit zählt auch der Schutz journalistischer Quellen, ohne die eine freie und kritische Berichterstattung nicht möglich wäre. Geraten das Redaktionsgeheimnis und der Quellenschutz in Gefahr, muss dies aufgeklärt und unterbunden werden“, sagte Wolff anlässlich des Verdachts, dass der US-amerikanische Geheimdienst NSA im Jahr 2011 den „Spiegel“, das „Handelsblatt“ und die „Zürcher Neue Zeitung“ ausgespäht haben könnte – und die Bundesregierung von diesem Vorgang wusste, jedoch die Betroffenen nicht darüber informierte.

Fotolia_75756546_S_Header_Pressefreiheit.jpg. „Es ist bedauerlich, dass ‚Spiegel‘ und ‚Handelsblatt‘ erst Anzeige wegen des Verdachts auf geheimdienstliche Tätigkeit und Verletzung des Fernmeldegeheimnisses erstatten müssen, um Licht in diese Angelegenheit zu bringen“, sagte der BDZV-Hauptgeschäftsführer weiter. Er halte ein deutlich größeres Engagement der Regierung für dringend nötig. Nun gehe es um schnelle und transparente Aufklärung.

zurück