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02. November 2015 | Pressemitteilungen

BDZV: „Wieder ein abscheulicher Angriff auf unabhängigen Journalismus“

2. November 2015

Themen: Pressefreiheit

Der BDZV hat die Attacke auf einen Journalisten des Berliner „Tagesspiegels“ scharf verurteilt. Ein Sprecher des BDZV bezeichnete den Vorfall als „abscheulichen Angriff auf den unabhängigen Journalismus und die Pressefreiheit“. Leider sei dies kein Einzelfall. Die Gewalt gegen Journalisten durch politische Extremisten nehme zu. Ihr müsse mit der ganzen Härte des Gesetzes begegnet werden.

Fotolia_75756546_S_klein.jpgDie Chefredaktion des „Tagesspiegels“ erklärte: „Wir sind entsetzt von dem Vorfall. Es ist ein Angriff auf unseren Autor Helmut Schümann und zugleich einer auf die Presse- und Meinungsfreiheit.“ Zum Hintergrund: Der Journalist ist nach Veröffentlichung einer kritischen Kolumne auf der Straße niedergeschlagen worden. Er sei am 30. Oktober im Berliner Stadtteil Charlottenburg namentlich und auf den "Tagesspiegel" angesprochen worden, als "linke Drecksau" bezeichnet und von hinten angegriffen worden, erklärte der Journalist auf seiner Facebook-Seite. Er schrieb den Angriff Rechtsradikalen zu und wertete ihn als Reaktion auf seinen Text "Ist das noch unser Land?", den er am Tag zuvor im "Tagesspiegel" veröffentlicht hatte.

Inwischen wurden Journalisten erneut Zielscheibe von Gewalt: Unbekannte haben am 15. November die Geschäftsstelle der „Freien Presse" in Glachau angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, schlugen die Täter mit Ziegelsteinen mehrere Fensterscheiben ein. Zu dieser Zeit befanden sich laut Polizei zwei Mitarbeiter in den Räumen. Sie seien unverletzt. 

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