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09. Oktober 2006 | Allgemeines

BDZV verurteilt Mord an Anna Politkowskaja

Verleger- und Journalistenorganisationen weltweit fordern Aufklärung

"Traurig und bestürzt" hat der BDZV auf die Nachricht vom Tod der russischen Journalistin Anna Politkowskaja reagiert. Die Redakteurin der "Novaja Gazeta", die sich mit schonungslosen Berichten über den Krieg in Tschetschenien einen Namen weit über die russischen Grenzen hinaus gemacht hatte und dafür international mehrfach ausgezeichnet wurde, ist am 7. Oktober 2006 im Eingang ihres Hauses in Moskau erschossen aufgefunden worden.

Politkowskaja"Wir haben Frau Politkowskaja als eine mutige, kluge und engagierte Journalistin kennen gelernt", hieß es beim BDZV. Ihre Ermordung sei ein weiteres negatives Signal für die Situation der Presse und der Medien in Russland. Jetzt gelte es, appellierten der BDZV wie auch zahlreiche Verleger- und Journalistenorganisationen in aller Welt an die russischen Autoritäten, die Tat und ihre Hintergründe unverzüglich aufzuklären und die Mörder zu bestrafen. Politkowskaja hatte anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit 2004 bei einer Veranstaltung von BDZV und Reporter ohne Grenzen im Berliner Haus der Presse unter anderem die Selbstzensur beklagt, die unter ihren Kollegen in Russland herrsche. Die Regierung unter Präsident Wladimir Putin behaupte, mit der von ihr so genannten "gelenkten Demokratie" Stabilität zu schaffen - was nichts anderes bedeute als eine "vernünftig eingeschränkte Freiheit".

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