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12. Juni 2008 | Allgemeines

BDZV verleiht Preis für beste crossmediale Schülerzeitung

Die Schülerzeitung „GAG“ vom Gymnasium Agustinianum, Greven (Nordrhein-Westfalen) ist am 11. Juni 2008 vom BDZV im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs der Ländern mit dem Preis für die beste cross-medial erscheinende Schülerzeitung ausgezeichnet. „GAG hat es mit ihrer Homepage gag-greven.de verstanden, die klassisch gedruckte Schülerzeitung auf kreative und innovative Weise im Internet zu ergänzen und zu erweitern“, begründete Hans-Joachim Fuhrmann – Mitglied der Geschäftsleitung beim BDZV – die Entscheidung der Jury. Fuhrmann unterstrich, dass das Internet für Verlage und damit auch für Schülerzeitungen ein wichtiger Vertriebskanal geworden ist: „Mit Hilfe des Internets erreicht man Zielgruppen, die man vorher womöglich nicht an sein Blatt binden konnte.“ Die Macher von GAG können sich nun über 1.000 Euro Preisgeld freuen.

MG 7895 Bei der Preisverleihung im Bundesrat zu Berlin betonte der Bundesratspräsident und Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust, die Stellung von Schülerzeitungen in der Gesellschaft. Kritische Berichterstattung von Schülerzeitungen über ihr Umfeld, über Unzulänglichkeiten an der Schule oder in der Stadt seinen wichtig, erklärte der einstige Schülerzeitungsredakteur von Beust. „Aber dafür bedarf es einer frei arbeitenden Presse, die nicht durch Zensur eingeschränkt wird. Und was für die Profis gilt, muss auch für die Nachwuchsjournalisten gelten – und dafür mache ich mich auch stark“, so von Beust. Beim Gedanken an seine eigene Schülerzeitung wurde Juryvorsitzender, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Schule und Weiterbildung, Günter Winands, neidisch auf die Ausgezeichneten: „Was heute an Qualität in den Zeitungen steckt, davon haben wir vor Jahrzehnten nur geträumt. Sowohl journalistisch, als auch dem Gebiet des Layouts kann so manch ein Blatt heutzutage mit Profiprodukten mithalten.“

Mit einem temperamentvollen Auftritt warb Thomas Drechsler, Ressortleiter Politik bei „BILD“, bei den 130 geladenen Gästen für den Beruf des Journalisten. „Dies ist ein Traumberuf, in dem man viel Gutes tun kann. Und ihr seid auf dem besten Weg, sehr gute Journalisten werden“, so Drechsler, „denn ihr seid die Besten eurer Zunft und dazu gratuliere ich euch.“

Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr 26 Schülerzeitungen aus zehn Bundesländern in den sechs Hauptkategorien (Berufsbildende Schule, Förderschule, Grundschule, Gymnasium, Hauptschule und Sekundarschule) und fünf Sonderpreisbereichen. Wie die Jugendpresse Deutschland mitteilte, haben sich an der fünften Runde des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 1.800 Redaktionen aus ganz Deutschland beteiligt. Dies entspricht knapp einem Drittel der in Deutschland erscheinenden Schülerzeitungen, mit einer Gesamtreichweite von einer Million Lesern.

Seit 2004 schreibt die Kultusministerkonferenz zusammen mit der Jugendpresse Deutschland den bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder aus. Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Bundesrat, den BDZV, die Axel-Springer-Akademie, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie zahlreiche Stiftungen und Unternehmen.

 

Die Gewinner im Jahr 2008

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