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02. November 2004 | Allgemeines

BDZV verabschiedet Hauptgeschäftsführer Volker Schulze

Nachfolger Dietmar Wolff seit 1. November im Amt

Als einen „Glücksfall für die Branche“ hat BDZV-Präsident Helmut Heinen am 29. Oktober 2004 in Berlin den aus dem Amt scheidenden Hauptgeschäftsführer Volker Schulze gewürdigt. Schulze sei als kenntnisreicher Lobbyist aufgetreten, wie sich die Zeitungsverlage keinen besseren hätten wünschen können. Daneben habe er als Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher und als Lehrender an mehreren Universitäten die vielfältige deutsche Zeitungslandschaft bis in ihre letzten Facetten durchdrungen und einer breiten Fachöffentlichkeit vermittelt.

Gleichzeitig führte Heinen Schulzes Nachfolger Dietmar Wolff ein. Dieser sei ein erfahrener Verbandsmanager und verfüge, dank seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA, über eine hervorragende Kenntnis des immer wichtiger werdenden Geschehens auf europäischer Ebene.

 

Schulze stand 35 Jahre lang im Dienst der deutschen Zeitungen, 1996 wurde er zum Hauptgeschäftsführer des BDZV berufen. Mit seinem Namen verbinden sich unter anderem die Einführung von Leseförderungsprojekten wie „Zeitung in der Schule“, aber auch die Abwehr der zu Beginn der 90er Jahre drohenden Altpapierverordnung, die die Branche durch eine bis heute mit großem Erfolg eingehaltene Selbstverpflichtungserklärung über Rücknahme und Einsatz von Altpapier im Zeitungsdruck abwenden konnte; ferner die Auseinandersetzungen um das 630-Mark-Gesetz (geringfügige Beschäftigungen), das insbesondere die Finanzierbarkeit der Zeitungszustellung gefährdete; oder die Neufassung des Urhebervertragsrechts. Alle diese Herausforderungen habe Schulze, hob Heinen hervor, meisterlich geschultert.

 

Darüber hinaus sei ihm die qualifizierte Aus- und Weiterbildung in der eigenen Branche stets Herzensanliegen gewesen. So geht die Gründung der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage ganz wesentlich auf Volker Schulze zurück, ebenso die Gründung der ZV Zeitungs-Verlag Service GmbH.

An die Politik richtete der scheidende Hauptgeschäftsführer den Appell, gemeinsam mit den Verlagen dazu beizutragen, die Zeitungslektüre bei jungen Leuten noch stärker zu verankern. „Zeitung lesen heißt lernen, reflektieren und mitgestalten“, so Schulze. Deshalb müsse die Zeitung fester Bestandteil des täglichen Schulunterrichts sein.

 

Der Kommunikationswissenschaftler und gelernte Journalist Dr. Volker Schulze war seit 1996 Hauptgeschäftsführer des BDZV, davor war er 16 Jahre lang Geschäftsführer des Verbands; im Oktober 2004 erreichte er die Altersgrenze. Er wird nach seinem Ausscheiden beim BDZV seine Lehrtätigkeit fortsetzen und ein Kommunikations-Beratungsbüro in Berlin führen. Sein Nachfolger ist Dietmar Wolff. Der Jurist war bis zuletzt geschäftsführendes Vorstandsmitglied des europäischen Dachverbands der Zeitungsverleger (ENPA) in Brüssel.

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