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31. Oktober 1997 | Allgemeines

"BDZV-Tochter hat das Laufen schnell gelernt"

Gelungener Start der ZMG

Ein Signal, das weit in die Zeitungszukunft hineinreiche, sei mit der Gründung der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) gesetzt worden, betonte BDZV-Präsident Wilhelm Sandmann anläßlich der Mitgliederversammlung des BDZV im Vorfeld des Zeitungskongresses.

Die ZMG sei vom ersten Tag an "voll durchgestartet", um die Position aller Zeitungen zu stärken und zu verbessern. Angesichts der Aktivitäten der ersten Monate, lobte Sandmann, lasse sich voller Stolz konstatieren, daß die BDZV-Tochter das Laufen "sehr schnell gelernt hat". Beispiel dafür seien sowohl die gelungene Fachkampagne und der erfolgreiche Marketing-Kongreß "factum" als auch die gemeinsam mit dem BDZV ausgerichtete "Woche der Zeitung" sowie der ebenfalls mit dem BDZV und mit dem bayerischen Landesverband veranstaltete "Zeitungstag" im Rahmen der Münchner Medientage.

 

Die Aktivitäten im einzelnen stellte BDZV-Vizepräsident Dr. Pierre Gerckens, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der ZMG, vor. "Information und Service rund ums Medium Zeitung", das sei die Aufgabe der neuen Gesellschaft. Mit der ZMG gebe es sowohl für den Lesermarkt als auch für den Anzeigenmarkt einen "einheitlichen Ansprechpartner für alle Fragen". Im Mittelpunkt von Lesermarketing wie Anzeigenmarketing stünden "der potentielle Leser und unsere Kunden aus Wirtschaft, Agentur und Verlag". Ziel der ZMG sei es, den "Anforderungen des Marktes am Ende des 20. Jahrhunderts" zu entsprechen, ihre bestehenden Angebote und Dienstleistungen weiter zu entwickeln und neue Problemfelder anzugehen. Vorurteile sollten widerlegt, das Medium Zeitung "besser, stärker, schneller" positioniert werden.

 

Dabei setzte Gerckens für die zukünftige Arbeit vier Schwerpunkte. Die Zeitungen müßten so gestaltet werden, daß thematisch auch junge Leserschichten angesprochen würden und "die gelegentlichen Leser wieder zu Dauerlesern" gemacht würden. Des weiteren forderte Gerckens dazu auf, über die bisher bestehenden Ansätze hinaus die Handhabung des komplexen und komplizierten Mediums Zeitung zu vereinfachen. Auch müßten sich die Verleger noch stärker als bisher "als Medienunternehmer sehen" und ihre Informationsvielfalt "unserer Zielgruppe in der Medienform anbieten, die sie präferiert".

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