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23. Dezember 2013 | Allgemeines

BDZV-Studie Paid Content: Online-Abo kostet durchschnittlich acht Euro

Knapp drei Viertel der Verlage setzen auf Freemium-Variante

Themen: Vertrieb, Online, Paid Content, Abonnement

Immer mehr Zeitungen in Deutschland set-zen auf Vertriebsumsätze im Internet. Mittlerweile hätten 70 Zeitungstitel Paid-Content-Modelle auf ihren Websites installiert, erklärte der BDZV am 17. Dezember 2013 in Berlin. Gegenüber dem Vorjahr bedeute dies einen Zuwachs um 75 Prozent.

„Die Zahlen zeigen: Die Menschen sind bereit, auch in der Digitalwelt für gute journalistische Inhalte zu bezahlen“, unterstrich Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung, und ergänzte: Online-Vertriebserlöse seien ne­ben weiteren Innovationen im Anzeigengeschäft elementar für langfristig erfolgversprechende Geschäftsmodelle. Für Ende 2014 rechnet der BDZV mit über 100 Zeitungen, die ihre Websites gegen Entgelt anbieten.

Wie die BDZV-Untersuchung weiter zeigt, set­zen zwei Drittel der Verlage auf ein Online-Abo, das im Durchschnitt acht Euro pro Monat kostet. Ein Tagespass, den über 60 Prozent anbieten, kostet im Schnitt 1,10 Euro. Nur bei wenigen Verlagen (fünf Prozent) besteht die Möglichkeit, einzelne Artikel zum Preis zwischen 3 und 30 Euro-Cent zu kaufen. Darüber hinaus bieten im­mer mehr Häuser auch ein Digital-Abonnement bestehend aus komplettem Online-Zugang und E-Paper an, das durchschnittlich 19,30 Euro teuer ist.

Gefragt nach den genutzten Paid-Content-Mo­dellen zeigt die Expertise einen klaren Trend auf: Demnach setzen 71 Prozent der Zeitungen auf die Freemium-Variante. Hierbei entscheidet die Redaktion, welche Beiträge kostenpflichtig sind. Knapp ein Viertel nutzt die sogenannte Metered-Version, bei der im Schnitt 17 Klicks frei sind. Bei vier Prozent der Verlage sind sämtliche Artikel nur gegen Entgelt lesbar und eine Zeitung setzt auf eine freiwillige Bezahlung. Die Liste mit den Zeitungen, die Paid Content eingeführt haben, ist unter www.bdzv.de/paidcontent.html zu finden.

Zuletzt installierten Ende November / Anfang Dezember 2013 die „Ruhr-Nachrichten“ (Dort­mund), die „Augsburger Allgemeine“ sowie die „Nordsee-Zeitung“ (Bremerhaven) und die „Gos­larsche Zeitung“ Bezahlmodelle auf ihren Web­sites. Während die beiden Letztgenannten auf Freemium setzen, kommen in Dortmund und Augsburg Metered-Modelle zum Einsatz.

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