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22. Juni 2006 | Namen und Nachrichten

BDZV-Präsident Heinen schließt Gratiszeitungen weiter aus

Kurzfristig wird es in Deutschland keine erfolg­reichen Gratiszeitungen geben. Jeder Verlag, der einen solchen Titel auf den Markt bringt, werde mit Mitbewerbern rechnen müssen, die dies ebenfalls täten. Schwarze Zahlen ließen sich so nicht erwirtschaften, erklärte BDZV-Präsident Helmut Heinen in einem Interview zum Thema „Gratiszeitungen“ mit der „taz – die tageszeitung“ in Berlin. Tatsächlich hält Heinen Gratiszeitungen unter den gegenwärtigen Bedingungen für passé, da müsse sich der Rahmen schon „wesentlich verändern, aber das sehe ich auf die nächsten drei bis fünf Jahre nicht“. Das Vorbild Schweiz, wo derzeit etwa in Basel vier Gratistitel miteinan­der konkurrieren, hält der BDZV-Präsident für nicht übertragbar; denn die Erfahrungen in Köln, wo 2001 drei Gratistitel gegeneinander antraten, hätten gezeigt, dass es in Deutschland zu „enor­men Abwehrkämpfen kommt“. Dabei verhehlte der BDZV-Präsident nicht, dass sich mit Gratisti­teln auch Leser, die den klassi­schen Zeitungen den Rücken gekehrt haben, erreichen lassen. „Diese Einschätzung teile ich ausdrücklich. Nur muss das auch immer mit Ge­schäftsmodellen zusammenpassen. Und die sehe ich nicht.“

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