Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

27. September 2017 | Namen und Nachrichten

BDZV-Präsident: ARD sollte sich auf Wettbewerb mit Plattformen einstellen und nicht das Geschäft der Presseverlage zerstören

2016_Dr._Döpfner.jpgIn einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ äußert sich BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner zu den Verhandlungen über die Reform des Telemedienauftrags im Rundfunkstaatsvertrag. Unter anderem fordert Döpfner von der Politik, dass presseähnliche Angebote im Öffentlich-Rechtlichen generell untersagt werden sollten. „Wir wollen den Öffentlich-Rechtlichen nicht Texte verbieten, doch sollten diese hinführenden Charakter haben. Für die ARD würde das heißen: ein Drittel Text, zwei Drittel Video und Audio.“ Das Modell des ZDF, das mit seinen Angeboten im Internet vom Bewegtbild und von den eigenen Sendungen ausgehe, zeige, wie es gehen könne. Die ARD sollte sich überlegen, wie sie den Herausforderungen durch Youtube, Now this oder Netflix begegne, so Döpfner, und sich auf den Wettbewerb mit den Plattformen einstellen, statt „das Geschäft der Presseverlage zu zerstören“. Döpfner warnt vor einer „brandgefährlichen Situation“ für die Verlage, wenn es für die Öffentlich-Rechtlichen keine Beschränkungen mehr gäbe. Er hoffe, dass die Politik die Weichen richtig stelle, sonst zerstöre sie das duale System.

Das vollständige Interview ist in der Print-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (27.9.2017, Seite 13) erschienen.

Hier geht es zum Interview bei FAZ-Plus.

zurück