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24. Januar 1997 | Digitales

BDZV mit Online-Werbewährung im Internet

Zeitungsverlage mit Online-Engagements können ab sofort mit dem Messen der Nutzungsfrequenz ihrer Online-Angebote beginnen. Die Software sowie sämtliche Informationen zum Meßverfahren sind im Internet abzurufen, wo der BDZV unter der Adresse www.bdzv.de eine Hompage eingerichtet hat. In den nächsten Monaten wird die IVW als neutrale Instanz die Kontrolle der Verlagsangaben übernehmen. Die angebotene Zählsoftware und die Messung der Nutzungshäufigkeit sind unentgeltlich; für die spätere Kontrolltätigkeit der IVW wird - ähnlich wie im Printbereich - eine aufwandsbezogene Gebühr fällig. Der BDZV sowie der Verband deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Verband Deutscher Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) und der Deutsche Multimediaverband (dmmv) haben sich auf einheitliche Kriterien zum Messen der Nutzung von Online-Angeboten verständigt. Entwickelt wurden die definierten Meßgrößen "Page View" (gesehene Seiten) und "Visit" (Besuche beliebiger Nutzer). Die Medienverbände haben damit auf den Wunsch der Werbeagenturen und der werbungtreibenden Wirtschaft nach zuverlässigen Daten über die Werbeträgerleistung von Online-Angboten reagiert, wie sie im Printbereich mit der IVW-Auflagenmelduung erreicht werden. Mittlerweile unterhalten 65 Zeitungsverlage ein Online-Angebot. Zwar ist die Werbung als Finanzierungsquelle im Online-Markt noch unterentwickelt, gleichwohl hat auch die Werbewirtschaft ihre Aufmerksamkeit bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf die Online-Medien gerichtet.

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