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06. November 2008 | Allgemeines

BDZV: Maßgeblich für den Abschluss sind wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Branche

Verhandlungen für neue Redakteurstarifverträge werden am 10. November in Hamburg fortgeführt

Die Verhandlungen über neue Tarifverträge für Redakteure an Tageszeitungen sind auf den 10. November 2008 (in Hamburg) vertagt worden. Zuvor konnte auch in der vierten Verhandlungsrunde am 28. Oktober 2008 kein Ergebnis erzielt werden.

Die Verhandlungskommission des BDZV be­kräftigte, dass für den Abschluss nur die wirt­schaftlichen Rahmenbedingungen der Branche maßgeblich sein könnten. Auch in den kommen­den beiden Jahren sei mit keiner Trendwende zu rechnen, sagte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen. Im Gegenteil, be­reits heute zeichne sich ab, dass sich der Ab­schwung im Anzeigen- und Vertriebsgeschäft weiter fortsetzen werde. Vor diesem Hintergrund falle es sogar schwer, an dem in der vergange­nen Verhandlungsrunde gemachten Angebot - eine Erhöhung der Tarifgehälter um 2,x Prozent - festzuhalten. Auch gelte nach wie vor, dass die Erhöhung der Tarifgehälter in der zweiten Stufe niedriger ausfallen müsse. Bei der Bewertung dieses Angebots müssten die Gewerkschaften berücksichtigen, dass der BDZV bereit sei, den Manteltarifvertrag unverändert für die Laufzeit des GTV zu verlängern. Für die Gewerkschaften müsse auch von besonderer Bedeutung sein, dass die Zeitungsverleger nach wie vor zum Al­tersversorgungstarifvertrag stünden.

Ferner betonte der BDZV, dass für die Zei­tungsverleger nur ein Abschluss mit zweijähriger Laufzeit in Betracht kommen könne. Das liege in beiderseitigem Interesse; sowohl den Verlagen als auch den Redakteuren gebe dies in dieser schwierigen Zeit Planungssicherheit.

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