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16. Oktober 2008 | Allgemeines

BDZV legt erstes Angebot vor

Tarifverhandlungen werden am 28. Oktober in Hamburg fortgesetzt

Der BDZV hat am 29. September 2008 in der dritten Verhandlungsrunde in Berlin mit dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der dju in ver.di über einen neuen Gehalts- (GTV) und einen neuen Manteltarifvertrag (MTV) für Redakteure an Tageszeitungen ein erstes Angebot vorgelegt.

Der Verhandlungsführer der Zeitungsverleger, Werner Hundhausen, wies dabei auf die nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedin­gungen für die Zeitungsverlage hin. In den zu­rückliegenden Jahren sei das Anzeigenvolumen um mehr als 40 Prozent zurückgegangen, die verkaufte Auflage sei weiterhin leicht rückläufig.

Für Gehaltsverbesserungen gebe es daher ei­gentlich keinen Spielraum, so der BDZV. Im Be­reich des Manteltarifvertrags sei es im Gegenteil vielmehr gerechtfertigt, deutliche Kürzungen der Zusatzleistungen vorzunehmen. Gleichwohl sei der BDZV bereit, den MTV unverändert bis Ende 2010 zu belassen, wenn der Abschluss des neuen GTV den wirtschaftlichen Rahmenbedin­gungen Rechnung trage.

Vor diesem Hintergrund haben die Zeitungs­verleger angeboten, die Tarifgehälter im ersten Jahr um 2,X Prozent anzuheben. Der Wert im zweiten Jahr müsse darunter liegen. Was die anderen Tarifmaterien, wie tarifliche Behandlung von Onlineredakteuren, Arbeit am Newsdesk beziehungsweise im Newsroom und Weiterbil­dung etc., angehe, könnten über diese Themen nach Abschluss des GTV zügig Verhandlungen beginnen.

Die Tarifverhandlungen werden am 28. Oktober in Hamburg fortgesetzt

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